Therapie

 

Aufgrund unsachlicher Berichte in den Medien sind viele Frauen verunsichert und verzichten auf eine wirksame Therapie. Dies führt in manchen Fällen zu einem absolut unnötigen Mangel an Lebensqualität, und zwar jahrelang, denn die Mangelerscheinungen bleiben ja bestehen!

In manchen Fällen reichen pflanzliche Wirkstoffe wie Traubensilberkerze (Cimicifuga) aus, um vor allem Hitzewallungen zu beeinflussen. Ihre Wirkung ist jedoch begrenzt; Langzeitfolgen des Hormonmangels lassen sich damit nicht beeinflussen.

Die Gruppe der Phyto-Östrogene wie z.B. Soja ist in der Langzeitwirkung noch nicht ausreichend untersucht, auch im Hinblick auf nötige Dosierungen stehen noch manche Fragen offen.

Das einfachste ist, den Stoff, der fehlt, nämlich Östrogene (Estradiol) durch Östrogene zu ersetzen. Sofern keine Gesundheitssörungen dies verbieten (Zustand nach tiefer Thrombose, Brustkrebs, Gebärmutterschleimhautkrebs), ist gegen eine Therapie durch Östrogene, die individuell dosiert werden muß, nichts einzuwenden.

Eine große Bedeutung bei der Behandlung der Wechseljahre hat inzwischen die Vitalstofftherapie (Mikronährstoffe) erlangt.