Kontrolle auf Schwangerschaftsdiabetes

Ca. 2% aller Schwangeren leiden an Schwangerschaftsdiabetes.

Folgen für das Kind können sein:

  • erhöhtes Geburtsgewicht
  • nach der Geburt Atemnotsyndrom
  • Unterzuckerung mit nachfolgenden Hirnschäden

Folgen für die Mutter können sein:

 

  • erhöhte Fruchtwassermenge, dadurch Risiko von
  • vorzeitigen Wehen mit dem Risiko von
  • Frühgeburt
  • erhöhter Blutdruck im Sinne einer Gestose
  • erhöhtes Risiko für späteren Diabetes bei Nichtbehandlung in der Schwangerschaft

Die Durchführung eines Blutzuckerbelastungstest zwischen der 24. und 28. Woche ist daher sinnvoll auch bei der symptomfreien Schwangeren!

Seit April 2012 ist der einfache Blutzuckerbelastungstest eine Kassenleistung:

ohne nüchtern zu sein, wird Ihnen Blut abgenommen. Nach Trinken einer 50gr Zuckerlösung wird Ihnen nach einer Stunde Ruhezeit erneut Blut abgenommen. Übersteigt der Wert eine bestimmte Grenze, wird ein 2-Stunden-Belastungstest durchgeführt. Dieser wird in den nächstgelegenen diabetologischen Praxen (Fr. Dr. Hiepler, Hennef, Dr. Sobh, Siegburg, Dr. Wienkoop, Troisdorf) durchgeführt.